Praxisformen, Rechtsformen

Die Broschüre Schritte in das zahnärztliche Berufsleben – ein Ratgeber für junge Zahnärzte” (PDF | 4,5 MB) der Bundeszahnärztekammer skizziert die gängigen Praxisformen der zahnärztlichen Berufsausübung in der Niederlassung, wie

  • Einzelpraxis (S. 16)
  • Berufsausübungsgemeinschaft (S. 16)
  • Medizinisches Versorgungszentrum (S. 17)

sowie die Rechtsformen der

  • Partnerschaftsgesellschaft (S. 17)
  • Kapitalgesellschaft (S. 17)

Die KZBV informiert auf ihrer Website über Voraussetzungen für die Gründung einer Zweigpraxis (zweiter Abschnitt auf dieser Seite). Zweigpraxen in Bayern müssen vor Inbetriebnahme formlos von der zuständigen Bezirksstelle der KZVB genehmigt werden.

Scheinselbstständigkeit und Gesellschaftsverträge

Vertragsmodelle mit verminderter Risikoeinbindung und geringem Kapitaleinsatz können erhebliche Risiken mit sich bringen – und zu ungewollter Scheinselbstständigkeit führen. Wenn der Schein trügt. Praxisvertrag kann schnell zur Falle werden (PDF | 350 KB), Artikel aus dem Bayerischen Zahnärzteblatt, BZB 4/2017, S. 20ff.

Wann ist ein Gesellschafter ein Mitunternehmer? Bundesfinanzhof präzisiert Regeln für Gesellschaftsverträge (PDF | 169 KB), Artikel aus dem Bayerischen Zahnärzteblatt, BZB 7-8/2016, S. 36f.

Einzelpraxis bleibt

Die Möglichkeiten der Beschäftigung von angestellten Zahnärzten haben dazu geführt, „dass die Unterschiede zwischen den (rechtlich definierten) Praxisformen zunehmend verschwimmen.”

Es wird wohl eher der Einzelkämpfer als die zahnärztliche Einzelpraxis verschwinden. „Die durchschnittliche Einzelpraxis wird größer, sie wird mehr Behandlungszimmer und Dentaleinheiten, mehr Beschäftigte und einen höheren Umsatz” haben.


Quelle: IDZ-Buch zur Praxisgründung

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