Fortzahlung des Arbeitsentgelts

Bei einem Beschäftigungsverbot nach Mutterschutzgesetz erhält die schwangere angestellte Zahnärztin das Arbeitsentgelt weiter, welches sie in den letzten 13 Wochen oder drei Monaten vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, erhalten hat (Referenzzeitraum), vgl. § 11 MuschG. Auch variable Vergütungsbestandteile gehören zu dem vom Arbeitgeber zu zahlenden Mutterschutzlohn.

Grundsätzlich erhält der Arbeitgeber den geleisteten Mutterschutzlohn von der gesetzlichen Krankenkasse vollumfänglich erstattet (vgl. § 1 Abs. 2 S. 1 Aufwendungsausgleichsgesetz).

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