03/10/2020 | compact aktuell |

Zahlen aus den Zahnarztpraxen

„Daten und Fakten 2020” von BZÄK und KZBV erschienen

Der Anteil der Zahnmedizin an den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung sinkt kontinuierlich: Lag er 1998 noch bei gut 9 Prozent, liegt er 2018 noch bei rund 6,4 Prozent. Den größten Anteil an den GKV-Kosten machen die Krankenhäuser aus (2018: ca. 33 Prozent), gefolgt von der Medizin (ca. 17,7 Prozent) und den Apotheken (ca. 15 Prozent). Das zeigen die Zahlen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), die in den „Daten und Fakten 2020” von Bundeszahnärztekammer und KZBV veröffentlicht sind.

Weitere Zahlen aus der aktualisierten Publikation: Die Bruttowertschöpfung der Zahnarztpraxen in Deutschland liegt bei 17,3 Milliarden Euro (2017). Damit erwirtschaften sie 6,8 Prozent der Gesundheitswirtschaft insgesamt. Zudem beschäftigen Zahnärzte 387 000 Erwerbstätige. Das entspricht einem Anteil von 8,5 Prozent der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft insgesamt.

Auch zur zahnmedizinischen Versorgung der Bevölkerung liefern die „Daten und Fakten 2020” aktuelle Zahlen: Durchschnittlich kommen auf einen behandelnd tätigen Zahnarzt 1144 Einwohner. Noch besser ist die Versorgung in Berlin und Hamburg. In Bayern behandelt ein Zahnarzt durchschnittlich 1200 bis 1400 Einwohner.

Weitere Zahlen finden Sie in den „Daten und Fakten 2020” auf der Website der BZÄK.

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