10/12/2020 | compact aktuell |

Digital-Optimismus und Work-Life-Balance

Studie zum Generationswechsel in den Heilberufen

Welches Rollenverständnis und welche Prioritäten haben die ältere und die jüngere Generation der Heilberufler? Dazu hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) im Sommer online 800 Heilberufler befragt, davon 200 Zahnärztinnen und Zahnärzte (25 Prozent Angestellte, 75 Prozent Praxisinhaber).

Familie und Selbstverwirklichung haben hohe Prio

Laut den Umfrageergebnissen messen die jungen Zahnärzte der Arbeit einen geringeren Stellenwert bei als ihre älteren Berufskollegen – zugunsten von Freizeit und Familie. Verbesserungen im Bereich der Digitalisierung nehmen sie deutlich stärker wahr und blicken der Entwicklung der beruflichen Gestaltungsspielräume positiv entgegen. Eines haben jüngere und ältere Zahnärztinnen und Zahnärzte gemeinsam: Sie sehen – im Vergleich zu anderen Heilberuflern – eine deutliche Verschlechterung der Stellensituation. 82 Prozent unter den Älteren und 90 Prozent unter den Jüngeren sehen die Entwicklung der Bezahlung kritisch.

Selbständigkeit bleibt attraktiv

Selbstverwirklichung, Einkommen und Work-Life Balance werden von den jungen Heilberuflern eher als Pluspunkte der Niederlassung gesehen. Das finanzielle Risiko ist für sie die größte Hürde zur Selbständigkeit und hat im Vergleich zu früher deutlich an Relevanz zugenommen. Bürokratie und Unternehmertum stufen die Jungen ebenso als Hemmnis ein, wenn auch etwas niedriger als die ältere Generation. Auch das hohe Arbeitspensum wird von den jüngeren Heilberuflern weniger als Nachteil wahrgenommen.

Pressemitteilung der apoBank über die Studie:

https://newsroom.apobank.de/pressreleases/apobank-studie-generationswechsel-in-den-heilberufen-wie-kann-das-gut-gelingen-3038234 

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