01/17/2017 | compact aktuell | Info BWL Steuer und Recht

Mindestlohn steigt ab 01.01.2017

Der gesetzliche Mindestlohn wird ab 01.01.2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht. Bei betroffenen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten erhöht sich somit das Bruttogehalt.

Bei Minijobbern (450 Euro Job), die bereits 450 Euro pro Monat erhalten, muss unbedingt die Arbeitszeit reduziert werden. Geschieht das nicht, wird das gesamte Entgelt voll sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtig.

Der einzig sichere Weg hierzu ist der Abschluss einer Änderungsvereinbarung, in welcher ausdrücklich der Stundenlohn auf 8,84 Euro heraufgesetzt und gleichzeitig die Arbeitszeit entsprechend reduziert wird. Diese Änderungsvereinbarung kann zum Beispiel lauten:


Nachtrag zum Arbeitsvertrag vom . . . . . . . . .

mit Wirkung ab 01.01.2017

Der Stundenlohn wird auf 8,84 Euro (brutto) erhöht.

Die wöchentliche Arbeitszeit wird um . . . . . . . . . . Stunden auf . . . . . . . . . . Stunden vermindert.

Im Übrigen bleiben die Bedingungen des Arbeitsvertrages vom . . . . . . . . . . unverändert.

 

_________________, den  _________________

Ort, Datum

_________________          _________________

Arbeitgeber                         Arbeitnehmer


Die maximale monatliche Arbeitszeit bei Minijobbern darf ab 01.01.2017 nur noch 50 Stunden und 54 Minuten pro Monat betragen.

Quelle: Kanzlei Fuchs & Martin, Würzburg/Volkach


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